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HippoSport® Arbozym®
Ergänzungsfuttermittel für Pferde
 

Anwendungsgebiet
Sommerekzem

HippoSport® Arbozym®

Neben geregelten Weidezeiten außerhalb der Insektenhauptflugzeiten, Pflegeprodukten, Repellentien oder Decken zum Schutz des Pferdes vor diesen Insekten, ist ein gut funktionierendes Immunsystem essentiell. Dies wird durch HippoSport® Arbozym® gezielt unterstützt. Schadsubstanzen, wie Mykotoxine oder Schwermetalle, die den Körper zusätzlich zur Allergie belasten, werden mit HippoSport® Arbozym® gebunden und über den Kot ausgeschieden.

Die Arbozymfütterung sollte vor Beginn der Weidezeit zur Darmsanierung, Entgiftung und Stabilisation des Immunsystems beginnen und dann (evtl. mit einer geringeren Menge) über die Sommer- und Weidezeit fortgeführt werden. Kieselgur und die B-Vitamine der Lebendhefe sorgen dafür, dass der Hautstoffwechsel optimal unterstütz wird.

© Bildquelle: Fotolia

Wie entsteht das Sommerekzem?

Das Sommerekzem ist eine saisonal auftretende, mit starkem Juckreiz verbundene, rezidivierende Hauterkrankung unter der immer mehr Pferde verschiedenen Alters und verschiedener Rassen leiden. Bei Sommerekzem handelt es sich um eine Typ I-Allergie gegen Insektenstiche, genauer gesagt, gegen die Speichelproteine einiger Mückenarten, hauptsächlich jedoch Mücken der Art Culicoides spp. (Gnitze).

Bei diesem Allergietyp kommt es meist innerhalb kürzester Zeit nach Allergenkontakt zum Auftreten von lokalen Hautreaktionen. Die Insektenart, die diese Allergie auslöst, ist ca. 0,5 bis 3 mm lang und fliegt im Umkreis von bis zu 1500 m von Uferregionen stehender aber auch fließender Gewässer, Sumpf- und Feuchtregionen. Die Flugaktivität beginnt bei Außentemperaturen über 7° C im Frühjahr und endet im Herbst. Die Larven dieser Mückenart können Temperaturen bis – 6° C überleben. Bevorzugt fliegen Culicoides spp. in den frühen Morgen- und späten Abendstunden wenn es nahezu windstill ist.

Es stechen nur die weiblichen Insekten, die das Pferdeblut zur Eientwicklung benötigen. Die Insekten stechen bevorzugt an Stellen an denen sie leichten Zugang zur Haut haben, also Stellen wo das Haarwachstum nicht ganz so dicht ist, wie Mähne, Schweif und Bauchnaht. Nach Übertragung des Speichels durch den Stich kommt es bei den betroffenen Pferden zu oft extremem Juckreiz. Viele der betroffenen Tiere scheuern und beißen sich heftig. Nicht selten treten infolge dessen blutende Wunden oder Krusten auf. In einigen Fällen kommt es dadurch auch zu Sekundärinfektionen und eitrigen Wunden.